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GEZ 2.0-Abwehr: "Tolle" Tipps
mit schlimmen Nebenwirkungen

 

Während meiner Kur im Oktober bekam ich vom Kopp-Verlag einen Leserbrief weitergeleitet, den ich hiermit - etwas verspätet - für die Allgemeinheit beantworten möchte. Der Leser hat mir freundlicherweise erlaubt, seinen Brief anonym zu zitieren. Hier also der Leserbrief in voller Länge:

 

Sehr geehrter Herr Höcker,

nach Ihrem Kampfbüchlein habe ich nun auch Ihr Büchlein: "Erfolgreich gegen den Rundfunkbeitrag 2013" bis zur Hälfte gelesen.

Nun kann ich jetzt schon nicht umhin Sie auf einen gravierender Fehler in diesem Büchlein aufmerksam zu machen: Der Rundfunkbeitragsstaatsvertrag (RBStV) ist kein Gesetz sondern nur eine Information von ARD, ZDF und Deutschlandradio wie selbst schon in der zweiten Zeile des RBStV nachlesen können! (siehe Anhang). Sie aber stellen es als Gesetz dar und drucken es in Ihrem o.g. Büchlein auch noch mit der Überschrift: "Gesetzestext" ab und Ihre Argumentationen zielen auch darauf ab, gegen ein Gesetz vorzugehen. Da es sich aber um gar kein Gesetz sondern nur um eine Information handelt muß m. E. auch die Vorgehensweise dagegen zum größten Teil eine ganz Andere sein!

Indem Sie es den RBStV aber auch als Gesetz darstellen, arbeiten Sie der GEZ noch zu weil die meisten Menschen natürlich Respekt vor Gesetzen haben und sich nur ungern gegen Gesetze auflehnen. Und die GEZ möchte genau das was auch Sie den Menschen versuchen weiß zu machen, daß man diese Information als Gesetz ansieht. Gegen eine rechtlose Informationsschrift tut man sich hingegen viel leichter vorzugehen.

Ich frage mich, wie Sie diesen gravierenden Punkt übersehen konnten und freue mich auf Ihre Stellungnahme? Oder arbeiten Sie in Wirklichkeit gar nicht so sehr gegen die GEZ, wie Sie vorgeben?

Mit freundlichen Grüßen

 

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